16. März 2026

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strike a pose Festival im Düsseldorfer Club Salon

Am 25. Januar ist das Kunst-und Mode-Festival strike a pose zu Gast im Düsseldorfer Club Salon des Amateurs. Mit dem Format ”strike a pose Impulse“ öffnet sich ein temporärer Raum für neue künstlerische Positionen, experimentelle Formate und Gespräche an den Schnittstellen von Kunst, Mode und zeitgenössischer Kultur.

Der Salon des Amateurs wird für einen Tag zum Open Space für Austausch, ästhetische Experimente und geteilte Erfahrungen – zwischen Talk, Performance und Shared Food. Unter dem Titel ”Common Taste“ bringt strike a pose Impulse zeitgenössische Kunstpositionen zusammen und untersucht neue Formen von Community-Bildung im Kontext von Foodkultur, Textiltechniken und handwerklichen Praktiken. 

Anhand ausgewählter künstlerischer Arbeiten werden Lebensmittel und Handarbeit als künstlerische Materialien, performative Handlungen und soziale Prozesse diskutiert. Wenn Mode zunehmend über Erlebnisse, Kampagnen und soziale Räume funktioniert, erscheint Food als verbindendes Medium. Essen wird zur Sprache, über die Zugehörigkeit und Begehren verhandelt werden. Im Zentrum steht die Frage, warum gemeinschaftliche Aktivitäten wie Supper Clubs, kollektives Kochen oder Handarbeiten derzeit eine neue Relevanz erfahren: als soziale Treffpunkte, als Orte des Austauschs – und als bewusster Gegenentwurf zu Vereinzelung, Digitalisierung und Beschleunigung.

SAP Nils Hauser. Hausehauser

Marie Donike und Johannes Specks untersuchen in ihrer gemeinsamen künstlerischen Arbeit kulturhistorische Aspekte der Kulinarik und Orte der Geselligkeit. Sie befragen die Ästhetik von Alltag und ahmen einzelne Elemente daraus nach, um sie in neue Kontexte zu setzen. Anne Pöhlmannerforscht in fotografisch-textilen Arbeiten die Fragilität von Erinnerung und die Wiederkehr familiärer Muster zwischen persönlicher Geschichte und kollektiver Erfahrung. Ausgehend von ihren eigenen kuratorischen Erfahrungen zeigen Lisa Klosterkötter und Aneta Rostkowska, wie Kochen und gemeinsames Essen zu Räumen kultureller Begegnung und Aushandlung werden. Wie Rituale des Essens heute Identität, Modebilder und Gemeinschaft formen, beleuchtet Modeanalystin Karolina Landowskiin ihrem visuellen Essay. Ergänzt wird das Programm durch das Kollektiv Panini Pop-up, das mit Arbeiten an der Schnittstelle von Mode, Design und Fotografie alltägliche Esskulturen, Objekte und Inszenierungen neu denkt.

In einer genreübergreifenden Inszenierung unterschiedlicher Künstler*innen, Designer*innen und Kurator*innener öffnen bei „strike a pose Impulse: Common Taste“multidisziplinäre Positionen, Performances und Artist Talks Perspektiven darauf, wie nahrhaft Kollektive sind – und warum Geschmack mehr ist als eine Frage des Individuellen. Nicht das einzelne Werk, sondern das gemeinsame Tun, das Teilen von Zeit, Wissen und Erfahrung steht im Vordergrund. So wird ”Common Taste“ zu einem Raum, in dem kollektive Praktiken sichtbar werden – als ästhetische, soziale und kulturelle Prozesse, die Gemeinschaft erfahrbar machen.u. a. mit Arbeiten und performativen Beiträgen von Marie Donike, Nils Hauser, Paul Klein, Lisa Klosterkötter, Nick Laciok,Karolina Landowski, Anne Pöhlmann, Aneta Rostkowskaund Johannes Specks.

Eintritt frei!

Sonntag, 25. Januar 2026

14-19 Uhr Salon des Amateurs Grabbeplatz 440213 Düsseldorf

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