Gelsenkirchen, 16.03.2026 bis 26.03.2026
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus und Gewalt ist in Gelsenkirchen eine besondere Ausstellung eröffnet worden: Zwei großformatige Public Paintings widmen sich den Themen Kinderrechte, Flucht und gesellschaftliche Verantwortung.
Veranstalter ist die TaskForce Flüchtlingshilfe Gelsenkirchen. Die Werke sind in einem offenen künstlerischen Prozess bei sogenannten „Public Painting“ entstanden. Neben der künstlerischen Leitung haben auch Menschen mit Fluchterfahrung an den Bildern mitgewirkt. Dadurch entsteht eine öffentliche Autorenschaft, in der verschiedene Erfahrungen, Perspektiven und Stimmen sichtbar werden.
Im Zentrum der Bilder steht die Figur eines Kindes, das stellvertretend für viele steht: der fünfjährige Liam Conejo Ramos aus Minnesota. Seine Festnahme durch US-Einwanderungsbeamte im Januar 2026 – auf dem Heimweg von der Schule – löste international große Aufmerksamkeit und Empörung aus und wurde zum Symbol für die Verletzlichkeit von Kindern im Kontext von Flucht und Migration.
Die Ausstellung greift diese Geschichte nicht als Illustration, sondern als ikonisches Motiv für Kinderrechte auf. Das Kind erscheint in den Bildern als zentrale Figur zwischen Schutz, Macht und Hoffnung.
Die großformatigen Arbeiten – teilweise über zweieinhalb Meter breit – verbinden symbolische Bildwelten mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen: Wie werden Kinderrechte geschützt? Welche Rolle spielen Rassismus und Ausgrenzung in Zeiten globaler Krisen? Und wie kann gesellschaftliche Zusammenarbeit gelingen, wenn Herausforderungen wie Flucht, Klimawandel und soziale Spaltung alle betreffen?
Ein zentrales Element der Bilder ist das Motiv des Wassers: Alle Figuren stehen darin. Es symbolisiert Unsicherheit, Übergang und gemeinsame Verantwortung – denn die großen Herausforderungen unserer Zeit betreffen letztlich alle Menschen. Die Ausstellung versteht sich als Einladung zum Dialog – insbesondere auch für Kinder, Schulklassen und pädagogische Einrichtungen.
Die TaskForce Flüchtlingshilfe Gelsenkirchen setzt sich seit Jahren für Unterstützung, Integration und Begegnung von Menschen mit Fluchterfahrung ein. Mit dieser Ausstellung verbindet sie Kunst, gesellschaftliche Verantwortung und Menschenrechtsbildung.
Kontakt / Veranstalter: TaskForce Flüchtlingshilfe Gelsenkirchen
Postanschrift: Wissenschaftspark Gelsenkirchen GmbH
Munscheidstraße 14
45886 Gelsenkirchen
Kontakt: Telefon +49 209 167-1000
Telefax +49 209 167-1001
E-Mail: info@wipage.de
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag; 7.00 bis 18.00 Uhr
Ausstellung: im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Hinweis:
Gruppenführungen und Gespräche mit den Beteiligten sind nach Anmeldung möglich.
Kontoinhaber: Task Force Flüchtlingshilfe Gelsenkirchen e. V.
IBAN: DE69 4205 0001 0101 1753 45
BIC: WELADED1GEK
Sparkasse Gelsenkirchen