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Generationswechsel in der Angiologie: Neuer Chefarzt in der Schön Klinik Düsseldorf

Die Schön Klinik Düsseldorf stellt die Weichen für die Zukunft im Fachbereich Angiologie: Privatdozent Dr. Hans Lucas Busch, Facharzt für Innere Medizin und Angiologie sowie Kardiologie, übernimmt zum 1. Juli den Chefarztposten von Dr. Christoph Ploenes, der in den Ruhestand geht. Dr. Ploenes prägte den Fachbereich über Jahrzehnte. Mit Privatdozent Dr. Busch gewinnt die Schön Klinik Düsseldorf einen ausgewiesenen Spezialisten für minimalinvasive, kathetergestützte Verfahren im arteriellen und venösen Gefäßsystem und für die interdisziplinäre Behandlung komplexer Gefäßerkrankungen – mit besonderem Fokus auf multimorbiden Patientinnen und Patienten.

„Ich blicke mit großer Dankbarkeit auf 22 Jahre als Chefarzt in der Schön Klinik Düsseldorf beziehungsweise im ehemaligen Dominikus-Krankenhaus zurück. Das Therapiespektrum der Angiologie bei uns hat sich in dieser langen Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Dass der Fachbereich nun in die erfahrenen Hände von Privatdozent Dr. Busch übergeht, erfüllt mich mit besonders großer Freude“, so Dr. Christoph Ploenes.

Privatdozent Dr. Busch wechselt vom Universitätsklinikum Düsseldorf und verstärkt den Fachbereich Angiologie gemeinsam mit einem erfahrenen Oberarzt für Angiologie und einem erfahrenen Oberarzt für Gefäßchirurgie: „Mir ist ein ganzheitlicher Ansatz wichtig, bei dem konservative und interventionelle Therapien eng verzahnt werden. Durch die Erweiterung unseres Teams um einen gefäßchirurgisch erfahrenen Kollegen können wir insbesondere die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Venenerkrankungen und chronischen Wunden weiter stärken und die Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen ausbauen“, erläutert der 41-Jährige.

Künftig wird der Fachbereich Angiologie das Spektrum in der modernen Gefäßmedizin weiter ausbauen, mit einem klaren Schwerpunkt auf minimalinvasiven Verfahren, der Behandlung schwerer Durchblutungsstörungen sowie der Versorgung von Venenerkrankungen und chronischen Wunden. Ziel ist der Erhalt der betroffenen Extremitäten durch minimalinvasive, gefäßerhaltende Eingriffe und ein entsprechendes Wundmanagement. Zum erweiterten Leistungsspektrum der Abteilung zählen perspektivisch auch die Wiedereröffnung verschlossener Arterien, die Entfernung von Blutgerinnseln sowie die Behandlung stark verkalkter Arterien mit Spezialballons und bei Bedarf mit modernen, flexiblen Stents.

Langfristig plant Privatdozent Dr. Busch zudem den Ausbau der Versorgung von Lungenembolien: „Ein sogenanntes Pulmonary Embolism Response Team wird rund um die Uhr zur Verfügung stehen und alle gängigen Katheterverfahren anbieten“, so Busch. Darüber hinaus soll das Angebot minimalinvasiver Therapieverfahren für Patientinnen und Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck weiter ausgebaut werden. Moderne Verfahren wie die renale Denervation erweitern dabei die therapeutischen Möglichkeiten für ausgewählte Betroffene. „Zuletzt möchte ich mit unserem EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung kooperieren und innovative Verfahren zur Behandlung von Arthrose und Gelenkschmerzen etablieren“, fasst der neue Chefarzt zusammen.

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