Comics, Mode, Musik, Film und Essen: Ostasiatische Popkultur ist längst Teil des globalen Mainstreams. Das NRW-Forum Düsseldorf widmet sich dieser Entwicklung mit der Ausstellung „ASIA POP“, die sich als erste umfassende Schau in Deutschland mit den kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Einflüssen ostasiatischer Popkultur beschäftigt.
Auf rund 1.200 Quadratmetern sind etwa 400 Werke zu sehen. Im Mittelpunkt stehen China, Hongkong, Japan, Südkorea und Taiwan. Die Ausstellung zeigt unter anderem, wie Popkultur als sogenannte Soft Power eingesetzt wird und welche Rolle der internationale Erfolg von Musik, Filmen, Games, Mode und anderen kulturellen Produkten für Wirtschaft und Politik spielt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Fankultur. Die Ausstellung fragt danach, was Fans fasziniert, wie sie mit ihren Idolen umgehen und welchen Einfluss Fandom auf Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hat. Interaktive Elemente laden dazu ein, verschiedene Aspekte der ostasiatischen Popkultur selbst zu erkunden.
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler
Emil Adam, Chim↑Pom, Choy Ka Fai, cook mal (Soya Arakawa & Marie Ogoshi), Liza Dieckwisch & Julia Gruner, FAMEME, Cao Fei, Corina Gertz, Akihiro Higuchi, Jae Ho Jung, Taka Kagitomi, Helena Parada Kim, Lisa Mayer, Miho Nozaki, Takumi Ogata, Bart Seng Wen Long, Oliver Sieber, Katja Stuke, Kayan Tam, Hiroki Tsukuda und Sin Wai Kin.
Laufzeit: 17. September 2026 bis 23. Mai 2027 im NRW-Forum Düsseldorf.