5. März 2026

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Weltfrauentag bei medi am 8. März 2026: Thema Wechseljahre am Arbeitsplatz offen ansprechen

Die Wechseljahre betreffen jede Frau, doch am Arbeitsplatz sind sie oft ein Tabuthema. Dabei erleben viele Frauen diese Lebensphase in einem besonders wichtigen Abschnitt ihres Berufslebens und ihrer Karriere. Zum Weltfrauentag am Sonntag, den 8. März 2026, setzt der Medizinprodukte-Hersteller medi mit Sitz in Bayreuth / Nordbayern ein deutliches Zeichen für Offenheit, Aufklärung und Support am Arbeitsplatz.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) unterstützt die Beschäftigten bei medi, körperlich aktiv und fit zu sein, die Gesundheit zu fördern, Beschwerden vorzubeugen und das Wohlbefinden im Arbeitsalltag zu stärken. Das spiegelt sich auch im Claim des Unternehmens: „medi. ich fühl mich besser.“ Dazu zählen Yoga und Pilates im eigenen Sportstudio, Gerätetraining, Lauftreffs, Entspannungsimpulse, bewegte Pausen, Ergonomieberatung, Physiotherapie, Psychosoziale Beratung und vieles mehr. 

Jetzt hat medi HR Managerin Silke Conrad das Thema „Wechseljahre am Arbeitsplatz“ in den Mittelpunkt gerückt. Mit Impulsvorträgen schafft sie Raum für Wissen, Austausch und Offenheit. Das Ziel: Bei medi wird das Thema aus der Tabu-Ecke geholt, Gesundheit, Leistungsfähigkeit und gegenseitiges Verständnis werden gestärkt. Im Interview spricht Silke Conrad darüber, warum Aufklärung so wichtig ist. 

Warum spricht das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) bei medi über dieses Thema? Silke Conrad: „Weil es mitten ins Berufsleben fällt und viele Frauen betrifft: In unserem Unternehmen sind fast 70 Prozent der 1.800 Mitarbeitenden weiblich mit einem Altersdurchschnitt von 44 Jahren. Die Wechseljahre können verschiedene körperliche und emotionale Veränderungen mit sich bringen, die den Arbeitsalltag spürbar beeinflussen wie Schlafprobleme, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten oder ein verändertes Stressempfinden. Genau deshalb gehört das Thema ins BGM. Es geht darum, Frauen in allen Lebensphasen gut zu begleiten – mit Aufklärung, Angeboten und einem offenen Ohr.“

Wie können sich die Wechseljahre auf die Mitarbeiterinnen auswirken? Silke Conrad: „Wechseljahre zeigen sich bei jeder Frau anders. Hitzewallungen gelten als typisches Symptom, doch psychische Belastungen wie Stimmungsschwankungen, ein erhöhtes Stressniveau, Energielosigkeit und Erschöpfung stehen oft im Vordergrund. Viele Frauen berichten auch von Konzentrationsstörungen sowie Muskel- und Gelenkschmerzen. Diese Veränderungen können die Leistungsfähigkeit und das Miteinander im Team beeinflussen und sollten nicht ignoriert werden. Wer die eigene Situation versteht und sich zudem in seinem Arbeitsumfeld verstanden und unterstützt fühlt, kann besser mit der Situation umgehen.“

Wie offen sprechen die Frauen bei medi über dieses Thema – oder ist es ein Tabu? Silke Conrad: „Beides. Es bewegt sich etwas. Viele sprechen in einem vertrauenswürdigen Umfeld darüber oder wenn der Leidensdruck zu groß wird. Immer mehr Kolleginnen – und auch Kollegen – wünschen sich Offenheit und Austausch. Je mehr wir darüber sprechen, desto selbstverständlicher wird es. Das Feedback nach den Vorträgen zeigte, wie gut das Thema ankommt.“

Welche Rolle spielen Führungskräfte im Umgang mit betroffenen Mitarbeiterinnen? Braucht es mehr Sensibilisierung? Silke Conrad: „Auf jeden Fall. Führungskräfte müssen keine ‚Hormonexpert:innen‘ sein – aber sie sollten aufmerksam und offen für Gespräche sein. Oft reicht ein bisschen mehr Verständnis, um viel zu bewirken. Schulungen oder kurze Impulse können helfen, das Thema besser einzuordnen. Und auch mit Blick auf Krankenstände ist dies ein wichtiges Thema.“

Gibt es besondere Herausforderungen für Frauen bei Schichtarbeit oder körperlicher Arbeit? Silke Conrad: „Ja, ganz klar. Wer ohnehin schon mit Schlafproblemen kämpft, hat bei Schichtarbeit eine doppelte Belastung. Auch körperliche Beschwerden wie Gelenkschmerzen oder Hitzewallungen können den Arbeitsalltag erschweren. Hier braucht es gezielte Gespräche über Lösungen.“

Wie kann das Thema im Unternehmen enttabuisiert und sichtbar gemacht werden? Silke Conrad: „Indem wir offen darüber sprechen, im Intranet und der Mitarbeiterzeitung berichten, Workshops und Vorträge anbieten und Führungskräfte sensibilisieren. In den Vorträgen bringe ich auch meine eigenen Erfahrungen mit den Wechseljahren ein, um das Thema aus der Tabuzone zu holen. Es ist aktueller denn je – nicht, weil Frauen empfindlicher geworden sind, sondern weil die Anforderungen gestiegen sind. Viele stehen mitten im Berufsleben, tragen Verantwortung, leisten Care-Arbeit – und kämpfen gleichzeitig mit hormonellen Veränderungen. Das ist kein Luxusproblem, sondern eine Frage von Gesundheit, Respekt und guten Arbeitsbedingungen.“ 

Wie sollte die Arbeitswelt beim Thema Wechseljahre aussehen? Silke Conrad: „Ich wünsche mir eine Arbeitswelt, in der die Wechseljahre genauso selbstverständlich thematisiert werden wie andere Lebensphasen. Mit Angeboten, die stärken, anstatt zu stigmatisieren. Und mit einer Kultur, die Frauen in ihrer Vielfalt und Veränderung wertschätzt – ohne Scham, ohne Druck und mit echtem Interesse. Da sind wir im Unternehmen medi auf einem sehr guten Weg!“

Informationen über das Unternehmen medi, Produkte, Karrieremöglichkeiten und Benefits gibt es im Internet unter www.medi.de

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