An der historischen Pegeluhr an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade haben die Restaurierungsarbeiten begonnen. Rund um das denkmalgeschützte Bauwerk wurde ein Gerüst errichtet. Die Wiederinbetriebnahme ist nach derzeitiger Planung für August 2026 vorgesehen.
Im Rahmen der Arbeiten werden sowohl die Technik als auch die äußere Gestaltung der Pegeluhr instand gesetzt. Geplant sind unter anderem die Reparatur der Pegelmesstechnik, die Restaurierung der Jugendstilfassade, die Reinigung der Oberflächen sowie die Ausbesserung beschädigter Fugen. Zudem werden Zeiger und Zifferblätter bei Bedarf erneuert. Ziel der Maßnahmen ist es, die Funktionsfähigkeit des Bauwerks wiederherzustellen und dessen langfristigen Erhalt zu sichern.
Initiiert wurde das Restaurierungsprojekt von den Düsseldorfer Jonges, die nach eigenen Angaben die Planung, Abstimmung und Finanzierung gemeinsam mit verschiedenen Fachfirmen und Partnern koordiniert haben. Unterstützt wird das Vorhaben unter anderem von den Stadtwerken Düsseldorf, Fortuna Düsseldorf, dem Verein zur Förderung der wirtschaftlichen Interessen des Düsseldorfer Hafens, der TARGOBANK, Silesia sowie der Jonges-Tischgemeinschaft „De Hechte“.
Die Pegeluhr wurde 1902 im Zuge der Neugestaltung des Rheinufers errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Neben der Uhrzeit zeigt sie auf der Rheinseite den aktuellen Wasserstand des Rheins an und gilt seit vielen Jahrzehnten als markanter Orientierungspunkt an der Rheinuferpromenade.
Sofern die Arbeiten planmäßig verlaufen, soll die Pegeluhr im August 2026 wieder in Betrieb genommen werden und künftig erneut den aktuellen Rheinpegel anzeigen.