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Deutscher Gründerpreis für Schüler aus Monheim: Von der Idee aufs Siegertreppchen

Großer Erfolg für den Gründernachwuchs aus der Region: Das Team „Longford Company“ des Otto-Hahn-Gymnasiums in Monheim hat beim diesjährigen Deutschen Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler bundesweit den dritten Platz erreicht. Ein zweites Team des Gymnasiums schaffte es auf einen hervorragenden achten Platz.

Der Deutsche Gründerpreis für Schülerinnen und Schüler zählt zu den größten Online-Planspielen, um Unternehmergeist und wirtschaftliche Bildung in Deutschland zu fördern. Seit mehr als 20 Jahren entwickeln Jugendliche ab Klasse 9 in Teams eine fiktive Geschäftsidee – von der Marktanalyse über Marketing- und Vertriebsstrategien bis hin zur Finanzplanung und einem professionellen Pitch.

In diesem Jahr nahmen bundesweit 780 Teams teil. Die zehn besten Teams präsentierten ihre Ideen beim Bundesfinale vor einer Fachjury. Entscheidend für den Erfolg ist das Gesamtpaket aus Geschäftskonzept, Business-Unterlagen und Live-Präsentation. Der Wettbewerb wird von den Sparkassen gemeinsam mit dem ZDF, Porsche und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung getragen und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die Monheimer Schüler Anton Koep, Lennard Fichtner, Maximilian Hädrich, Fabian Keller und Maximilian Cziborra wurden während des Wettbewerbs von der Stadtsparkasse Düsseldorf begleitet. Bemerkenswert: Die Schüler gehörten als einzige Mittelstufenklasse im Bundesfinale zugleich zu den jüngsten Teilnehmern des Wettbewerbs. Mit ihrer Geschäftsidee „Longford Company“ überzeugten die fünf Schüler die Jury: Sie entwickelten einen intelligenten Golfball mit Bluetooth- und Sensortechnik. Über eine App können verlorene Golfbälle geortet und Schlagdaten wie Geschwindigkeit, Spin oder Treffpunkt analysiert werden. KI-Auswertungen geben zusätzlich individuelle Trainingsempfehlungen. Die Idee verbindet Umweltaspekte (jährlich gehen weltweit Millionen Golfbälle verloren) mit digitaler Sporttechnologie und persönlichem Coaching.

Christian Götzinger ist Lehrer des Differenzierungskurses Wirtschaft-Politik am Otto-Hahn-Gymnasium Monheim und freut sich über den Erfolg seiner Schüler: „Solche Erfahrungen lassen sich nicht einfach aus einem Schulbuch lernen. Sie entstehen dort, wo Bildung über die reine Wissensvermittlung hinausgeht und Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit erhalten, ihre Potenziale in realitätsnahen Projekten zu entfalten.“Das Otto-Hahn-Gymnasium landete beim Wettbewerb sogar mit einem zweiten Team unter den zehn Besten im Rheinland. Das Team „Moov Sports“ mit Jona Dauster, Leo Gogolin und Ben Rottländer aus der 9. Jahrgangsstufe schaffte es mit seiner App, die sportbegeisterte Menschen miteinander vernetzt, auf einen starken achten Platz.

Foto: Guido Kraut

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