Die Dr. Becker Klinik Juliana erweitert ihr Behandlungsspektrum: Ab Juli bietet die psychosomatische Rehaklinik erstmals eine ganztägig ambulante psychosomatische Rehabilitation an. Das neue Angebot richtet sich an Menschen, die eine intensive Rehabehandlung benötigen, aber weiterhin in ihrem gewohnten Umfeld leben möchten. Hilfe bekommen sie bei psychosomatischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Burn-out oder chronischen Schmerzstörungen. Tagsüber nehmen die Patient:innen an Therapien und medizinischen Behandlungen in der Klinik teil, am Abend kehren sie nach Hause zurück. Auch die Wochenenden verbringen sie im Gegensatz zu den stationären Patient:innen zu Hause. Die neue ambulante Reha ergänzt das bestehende stationäre Angebot.
Die ganztägig ambulante Rehabilitation umfasst denselben therapeutischen Umfang wie eine stationäre Reha. Die Patient:innen verbringen ihre Behandlungstage von morgens bis zum späten Nachmittag in der Klinik und kehren anschließend nach Hause zurück. Über 25 Werktage erhalten die Teilnehmenden unter anderem psychotherapeutische Gruppenangebote, ärztliche Betreuung, Ergo-, Sport- und Bewegungstherapie, Ernährungsberatung sowie sozialmedizinische Unterstützung. Auch alle Räumlichkeiten der Klinik stehen ihnen zur Verfügung, z. B. das Schwimmbad, die Sauna und die Cafeteria. Das Mittagessen nehmen sie gemeinsam mit anderen Patient:innen im Speisesaal ein.
„Entscheidend ist nicht die Frage, ob ambulant oder stationär behandelt wird, sondern welche Form am besten zur Lebenssituation passt“, erklärt Chefarzt Dr. Frank Schoeneich. „Für geeignete Patientinnen und Patienten kann die ambulante Reha eine sehr wirksame Möglichkeit sein, therapeutische Fortschritte unmittelbar in den Alltag zu übertragen.“
Zusätzlicher Baustein für die Versorgung im Bergischen Land
Mit rund 350.000 Einwohner:innen allein in Wuppertal sowie den benachbarten Städten Solingen und Remscheid lebt ein großer Teil der Bevölkerung des Bergischen Städtedreiecks in der Umgebung zur Klinik. Gleichzeitig zählen psychische Erkrankungen seit Jahren zu den häufigsten Ursachen für Arbeitsunfähigkeit und Rehabilitationsmaßnahmen. Die neue ambulante Reha schafft deshalb zusätzliche Kapazitäten für Menschen, die eine wohnortnahe Behandlung bevorzugen oder benötigen.
Therapie, die sich in den Alltag integrieren lässt
Familiäre Kontakte bleiben bestehen, sodass neue Verhaltensweisen und Bewältigungsstrategien direkt im gewohnten Umfeld erprobt werden können. „Viele Betroffene wünschen sich intensive therapeutische Unterstützung und möchten gleichzeitig ihr soziales Umfeld aktiv einbeziehen“, sagt Michael Badu. „Genau dafür bieten wir jetzt die passende Struktur.“ Voraussetzung ist, dass die tägliche Anfahrt zur Klinik mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Pkw gut möglich ist. Je nach Anbindung können die ambulanten Patient:innen in Rücksprache einen klinikeigenen Shuttle-Service nutzen.
Interessierte können die ambulante Reha wie eine stationäre Rehabilitation beantragen und dabei die Dr. Becker Klinik Juliana als Wunschklinik angeben.