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Düsseldorf Festival 2026 im Überblick – Programm und Vorverkaufstart

Mit einem Programm voller internationaler Gastspiele, Deutschland- und NRW-Premieren sowie außergewöhnlicher Konzert-, Tanz-, Theater- und Neuer-Zirkusperformances lädt das Düsseldorf Festival vom 16. September bis 4. Oktober erneut zu einer Entdeckungsreise durch die aktuelle Kunst- und Kulturszene ein. Renommierte Künstler*innen und Ensembles aus aller Welt treffen dabei auf besondere Spielorte in der gesamten Stadt und verwandeln Kirchen, öffentliche Räume, historische Gebäude und natürlich das Theaterzelt am Burgplatz in Orte der Begegnung und Inspiration.

Das Düsseldorf Festival spannt den Bogen von zeitgenössischem Tanz über Jazz, Weltmusik und Klassik bis hin zu innovativen Performance- und Zirkusformaten. Internationale Größen wie Mourad Merzouki, Hofesh Shechter, Sharon Eyal, Circa, Gravity & Other Myths, Nubya Garcia und Oum stehen ebenso auf dem Programm wie Neuentdeckungen und lokale Produktionen.

Die Kompanie Käfig von Mourad Merzouki eröffnet das diesjährige Festival. Mit „Pixel“ präsentiert sie vom 16. bis 19. September im Theaterzelt am Burgplatz einen Meilenstein des internationalen Tanztheaters. Urban Dance, zeitgenössische Choreografie und digitale Videokunst verschmelzen dabei zu einem spektakulären und poetischen Bühnenerlebnis.

Unter dem Titel „Liebesgrüße aus Italien“ lädt Wolfram Goertz am 17. und 18. September in die Neanderkirche ein. Der Musikjournalist verbindet Werke von Morricone bis Verdi mit Geschichten, Publikumswünschen und unterhaltsamen Einblicken in die Welt der Musik.

Giuseppe Verdis berühmtes Requiem erklingt am 17. und 18. September in der Kirche St. Andreas, interpretiert vom Chor und Orchester der Andreaskirche. Das Werk zählt zu den emotionalsten Chorwerken der Musikgeschichte und entfaltet seine ganze Kraft zwischen Trauer, Hoffnung und dramatischer Klangfülle.

Seine NRW-Premiere feiert das Ensemble Lyyra am 19. September in der Johanneskirche. Das US-amerikanische Frauen-Vokalensemble verbindet in seinem Programm „Rising“ klassische Stimmen mit Einflüssen aus Jazz, Pop und Folk zu einem außergewöhnlich vielseitigen Klangbild.

Mit den neuen Formaten „Slo-Mo Disco“ und „Grief Disco“ lädt Guru Dudu am 20. September an den Burgplatz und in den Hofgarten ein. Die beiden Veranstaltungen verbinden Bewegung, innere Reflexion und gemeinschaftlichen Ausdruck und machenpersönliche sowie gesellschaftliche Themen körperlich erfahrbar. Außerdem findet wie gewohnt die Silent Disco Walking Tour statt – vom 16. bis 19. September sowie erneut vom 23. bis 26. September vor dem Theaterzelt am Burgplatz ist der Treffpunkt dafür. Der australische Künstler verwandelt die Stadt mit Musik, Bewegung und humorvollen Kommentaren in eine tanzende Bühne zwischen Flashmob, Street-Dance und improvisiertem Tanztheater.

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Ygor Zabelov, „Accordion Fighter“ Foto: Edit Stuefer

Die Johanneskirche wird am 20. September durch den belarussischen Akkordeonisten Yegor Zabelov und sein Programm „Accordion Fighter“ zu einem Klangraum zwischen Avantgarde, Jazz und Neoklassik. Sein außergewöhnliches Spiel zeigt das Akkordeon als universelles Instrument voller Dynamik und Ausdruckskraft.

Mit „Odyssey“ gastiert Nubya Garcia am 20. September im Theaterzelt am Burgplatz. Die britische Saxofonistin verbindet Jazz mit Weltmusik, klassischen Einflüssen und modernen Grooves zu einem unverwechselbaren Sound.

In der Deutschen Bundesbank präsentiert das Trio Rydvall Mjelva Carr am 21. September eine zeitgenössische Interpretation nordischer Musiktraditionen. Nyckelharpa, Hardangerfiedel und Zither treffen in „Nordic Masters“ auf Improvisation, Barockelemente und moderne Klangwelten.

Mit einer ungewöhnlichen Besetzung aus vier Querflöten und Schlagzeug gastiert Nancelot am 21. September in der Theaterbar am Burgplatz. Das Ensemble entwickelt daraus eine neue Klangsprache zwischen experimenteller Musik, komplexen Strukturen und verspielter Energie.

Seine Deutschlandpremiere feiert Shechter II mit „In The Brain“ am 22. und 23. September im Theaterzelt am Burgplatz. Die neue Choreografie von Hofesh Shechter untersucht die Verbindung von Clubkultur und zeitgenössischem Tanz und entfaltet dabei eine mitreißende körperliche und musikalische Energie.

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Shechter II – IN THE BRAIN (Todd MacDonald) 2026 Foto: Todd MacDonald

Mit ihrem neuen Projekt „Die Frage“ stehen Petra Bosch und Thomas Klein am 22. September im Graf 39 auf der Bühne. Zwischen Synthesizern, analogen Drumbeats und dadaistischen Texten entsteht ein Sound zwischen Pop, Rock und experimenteller Clubmusik.

Die musikalische Begegnung „The Third Space“ bringt am 24. September in der NRW.BANK den Pianisten Jarry Singla und den Sarod-Virtuosen Pratik Shrivastav zusammen. Ihr gemeinsames Projekt sucht nach einer universellen Sprache jenseits kultureller und musikalischer Grenzen.

Ihre Deutschlandpremiere präsentiert die schwedische Zirkuskompanie Below Zero mit „In Praise of Shadows“ vom 24. bis 26. September im Theaterzelt am Burgplatz. Akrobatik, Choreografie und Live-Musik verschmelzen dabei zu einer poetischen Auseinandersetzung mit Licht, Dunkelheit und inneren Welten.

Das Ensemble 10 Celli widmet sich am 25. September in der Kirche St. Franziskus-Xaverius dem Konzertprogramm „Holy Presence“. Im Zentrum steht Julius Eastmans monumentales Werk „The Holy Presence of Joan d’Arc“, das von Kompositionen weiterer bedeutender Künstler*innen umrahmt wird.

Nach 25 Jahren kehrt Maria de Alvears Performance „Baum“ am 25. September in Originalbesetzung ins Maxhaus zurück. Stimme, Trommeln und minimalistische Klangstrukturen verbinden sich zu einer eindrucksvollen Reflexion über Natur, Ritual und Transformation.

Mit „Vom Himmel zur Seine“ präsentieren der Kammerchor „Ars Cantandi“ und Organistin Sarah Kim am 26. September in der Basilika St. Lambertus ein außergewöhnliches französisches Konzertprogramm. Werke von Duruflé, Messiaen, Poulenc und Vierne eröffnen einen faszinierenden Blick auf die Klangwelt der französischen Sakralmusik.

Rossinis „Petite Messe solennelle“ steht am 27. September in der Neanderkirche auf dem Programm des Chors und Orchesters der Neanderkirche. Das Meisterwerk verbindet geistliche Tiefe mit jener Leichtigkeit und Eleganz, die Rossinis Musik bis heute unverwechselbar machen.

Erstmals auf die Bühne kommt am 27. September im FFT Düsseldorf die Live-Version des Deutschlandfunk-Podcasts „1001 Nacht“. Erzählung und Musik verbinden sich dabei zu einer modernen Interpretation der weltberühmten Geschichten von Schahrasad.

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Oum – Dialddar 2026 ©Amine Chbani (9) Foto: Amine Chbani

Mit ihrem aktuellen Album „Dialddar“ gastiert die marokkanische Sängerin Oum am 27. September im Theaterzelt am Burgplatz. Gemeinsam mit ihrem Ensemble verbindet sie traditionelle nordafrikanische Klänge mit modernen Arrangements und internationaler Musiksprache.

Das Theaterkollektiv Pièrre.Vers lädt vom 28. September bis 1. Oktober ins Glasmacherviertel Gerresheim zu „Tage aus Glas“ ein. Die Produktion verbindet die Geschichte der Gerresheimer Glashütte mit aktuellen Fragen nach sozialer Teilhabe, Besitz und gesellschaftlichem Wandel.

Mit „Delay the Sadness“ präsentiert Sharon Eyal Dance vom 28. bis 30. September im Theaterzelt am Burgplatz eine der international meistbeachteten Tanzproduktionen der Gegenwart. Acht Tänzer*innen entfalten dabei eine intensive Choreografie zwischen klassischer Formensprache und zeitgenössischer Körperlichkeit.

Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“ steht am 29. September im Mittelpunkt eines Konzerts des Ensemble Reflektor in der Neanderkirche. Gemeinsam mit englischer Consort-Musik entsteht ein Programm über Übergänge, Aufbrüche und Zeiten des Wandels.

Die australische Kompanie Circa feiert mit „Eternity“ vom 30. September bis 3. Oktober in der Kirche St. Antonius Oberkassel ihre Deutschlandpremiere. Die Verbindung aus Akrobatik, Spiritualität und Musik schafft eindringliche Bilder zu den großen Themen des menschlichen Lebens.

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Ten Thousand Hours – GOM 2026- Darcy Grant – 17 Foto: Darcy Grant

Mit „Ten Thousand Hours“ gastiert Gravity & Other Myths vom 1. bis 3. Oktober im Theaterzelt am Burgplatz. Die preisgekrönte australische Kompanie zeigt mit beeindruckender Akrobatik, wie aus jahrelanger Übung scheinbare Schwerelosigkeit entsteht.

Ein festliches Konzert zur nahezu abgeschlossenen Sanierung der Johanneskirche bildet am 3. Oktober einen besonderen Höhepunkt des Festivals. Werke von Francis Poulenc, Olivier Messiaen und Camille Saint-Saëns verbinden Chor, Orgel und Orchester in „Mystische Klangekstasen“ zu einem eindrucksvollen Erlebnis. Unter dem Titel „The Match“ begegnen sich Johanna Borchert und Miles Perkin am 3. Oktober im Maxhaus in einem musikalischen Dialog auf Augenhöhe. Jazz, Neue Musik, Songwriting und freie Improvisation verschmelzen dabei zu einer eigenständigen Klangwelt.

Den Festivalabschluss gestaltet Mehdi Nassouli am 4. Oktober gemeinsam mit dem Marmoucha Orchestra im Theaterzelt am Burgplatz. Mit „Sonic Bridges“ entsteht ein musikalisches Feuerwerk aus Gnawa-Musik, Jazz, Fusion und den Klangtraditionen des Mittelmeerraums.

Den Ausblick auf den Winter bildet die Uraufführung des Musicals „Christmas Tale“, das am 5. und 6. Dezember sowie vom 11. bis 13. Dezember in der Johanneskirche zu erleben ist. Wolfgang Abendroth und Martin Baltscheit erzählen die Weihnachtsgeschichte aus heutiger Perspektive neu und verbinden traditionelle Motive mit aktuellen Fragen junger Menschen.

Der Vorverkauf für das Gesamtprogramm läuft. Tickets gibt es hier, über die Ticket-Hotline (0211 82 82 66 22), vor Ort auf der Bolkerstraße 14-16 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

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